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10.06.2026

Rund drei Viertel der im Jahr 2025 errichteten Wohngebäude heizen mit Wärmepumpen

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Ein immer größerer Teil neuer Wohngebäude wird mit Hilfe von Wärmepumpen beheizt. Knapp drei Viertel (73,6 %) der rund 58.900 im Jahr 2025 fertiggestellten Wohngebäude in Deutschland nutzen hauptsächlich Wärmepumpen zur Erzeugung der Heizenergie. Das teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) mit. Gegenüber dem Jahr 2024 mit 69,4 % der rund 76.100 fertiggestellten Wohngebäude ist der Anteil weiter gestiegen. Binnen zehn Jahren hat er sich mehr als verdoppelt

Wärmepumpen vor allem in Ein- und Zweifamilienhäusern

Wärmepumpen kommen vor allem in Ein- und Zweifamilienhäusern zum Einsatz: In 77,9 % aller 2025 fertiggestellten Einfamilienhäuser und in 78,4 % der neugebauten Zweifamilienhäuser wurde hauptsächlich eine Wärmepumpe zur Erzeugung der Heizenergie genutzt. Deutlich seltener war deren Einsatz in Neubauten mit drei oder mehr Wohnungen (52,7 %).

Erneuerbare Energiequellen zum Heizen

Inzwischen werden knapp vier von fünf neu errichteten Wohngebäuden hierzulande überwiegend mit erneuerbaren Energien beheizt: In 78,2 % der 2025 fertiggestellten Wohngebäude waren erneuerbare die hauptsächliche Energiequelle für das Heizen. 2015 hatte der Anteil noch bei 38,0 % gelegen.

Zu den erneuerbaren Energien bei Heizungen zählen neben Erd- oder Luftwärmepumpen auch Holz, etwa in Pelletheizungen oder Kaminöfen (Anteil als hauptsächliche Heizenergiequelle 2025: 3,5 %), Solarthermie (0,6 %), Biogas/Biomethan (0,4 %) sowie sonstige Biomasse (0,2 %).

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Gut vier von fünf genehmigten Wohnneubauten heizen hauptsächlich mit Wärmepumpen

Der Trend zum Heizen mit erneuerbaren Energien zeigt sich auch beim Planen neuer Wohngebäude. 87,0 % der 62.100 im Jahr 2025 genehmigten Wohngebäude sollen hauptsächlich mit erneuerbarer Energie beheizt werden.

In den allermeisten Fällen handelt es sich um Wärmepumpen: Sie sollen in 83,0 % der genehmigten Neubauten als Hauptheizung zum Einsatz kommen. Erdgas als häufigster konventioneller Energieträger spielt mit einem Anteil von 2,2 % auch bei der Planung neuer Wohngebäude eine immer kleinere Rolle.
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